Die richtige Ernährung für Hunde im Winter: So bleibt dein Vierbeiner gesund und fit

Die richtige Ernährung für Hunde im Winter: Erfahre, wie du Futter, Nährstoffe und Energiebedarf optimal anpasst, damit dein Hund gesund und fit durch die kalte Jahreszeit kommt.

Wenn die Temperaturen sinken, ändern sich nicht nur unsere eigenen Bedürfnisse, sondern auch die unserer Hunde. Die richtige Ernährung für Hunde im Winter spielt eine entscheidende Rolle, um Gesundheit, Energie und ein starkes Immunsystem zu erhalten. Doch aufgepasst: Mehr Kälte bedeutet nicht automatisch mehr Futter. Wichtig
ist, wie aktiv dein Tier wirklich ist.

Warum ist die richtige Ernährung im Winter so wichtig?

Im Winter verbrauchen viele Hunde mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten – besonders aktive Hunde oder Tiere, die viel Zeit draußen verbringen. Gleichzeitig kann sich der Stoffwechsel verändern. Eine angepasste Winterernährung für Hunde hilft dabei:

Brauchen Hunde im Winter mehr Futter?

Das hängt vom Hund ab. Aktive Hunde, die viel draußen sind, haben oft einen höheren Kalorienbedarf und brauchen im Winter entsprechend energiereicheres Futter, um Muskeln und Abwehrkräfte zu unterstützen. Hund mit dichtem Unterfell oder einer guten Fettschicht sind bei Kälte besser isoliert. Sie verlieren weniger Wärme und müssen daher auch weniger Energie aufwenden, um ihre Körpertemperatur zu halten. Kurzhaarige, kleine, ältere oder sehr schlanke Tiere frieren hingegen schneller und verbrauchen entsprechend mehr Energie. Ein hochwertiges, proteinreiches Futter hilft, Muskulatur und Immunsystem zu stärken ohne zu überfüttern. Extra-Tipp: Beobachte Gewicht und Aktivitätslevel deines Hundes regelmäßig, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen – unabhängig von der Jahreszeit.

Die wichtigsten Nährstoffe für Hunde im Winter

Proteine unterstützen den Muskelaufbau und liefern Energie. Achte auf hochwertige Eiweißquellen aus beispielsweise Geflügel, Rind oder Fisch.

Fette sind besonders im Winter wichtig, da sie Energie liefern und das Fell unterstützen. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren fördern zudem die Hautgesundheit. Gute Fettquellen sind beispielsweise Lachs– und Leinöl

Vitamine wie Vitamin A, C und E stärken das Immunsystem. Zink und Biotin unterstützen Haut und Fell – besonders wichtig während des Fellwechsels.

Ballaststoffe sind auch im Winter wichtig für eine gesunde Verdauung. Durch weniger Bewegung oder fettreicheres Futter kann der Magen-Darm-Trakt stärker belastet werden. Ballaststoffe fördern eine stabile Darmflora, sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und können Verdauungsproblemen vorbeugen. Geeignete ballaststoffreiche Zutaten sind beispielsweise Kürbis, Karotten, Süßkartoffeln und Flohsamenschalen.

Trockenfutter oder Nassfutter im Winter?

Kälte dämpft das Durstgefühl – deshalb trinken viele Hunde im Winter zu wenig. Je nachdem, ob dein Hund mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert wird, solltest du ein paar Dinge beachten. Trockenfutter ist energiedicht, praktisch und ideal für aktive Hunde. Um die Flüssigkeitsaufnahme zu unterstützen kannst du das Futter mit lauwarmen Wasser leicht anfeuchten. Nassfutter eignet sich hingegen gut für Hunde, die wenig trinken. 

Mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter

Die richtige Ernährung für Hunde im Winter ist sehr individuell und hängt von Aktivität, Alter und Gesundheitszustand deiner Fellnase ab. Mit hochwertigem Futter, ausreichend Energie und den richtigen Nährstoffen bleibt dein Hund auch in der kalten Jahreszeit gesund, vital und glücklich.

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