Von der Community, für die Community: Für diese Sorte habt ihr euch entschieden! Eure Meinungen, zwei Abstimmungen ein gemeinsamer Gedanke: ein Produkt zu entwickeln, welches genau das widerspiegelt, was ihr euch für eure Katzen wünscht. Mit unserer Community-Edition zeigt sich, wie aus euren Ideen, eurem Feedback und eurer Leidenschaft etwas Einzigartiges entstehen kann.
Ihr wart von Anfang an ein Teil des Prozesses: Über 1.000 Einsendungen aus unserer Community sind in die Entwicklung eingeflossen. Von dem Verhältnis zwischen Fleisch und Gemüse über die Auswahl der einzelnen Zutaten bis hin zum Design – Ihr konntet eure Ideen und Wünsche aktiv einbringen. Jetzt ist es Zeit, euch die Ergebnisse zu präsentieren:
Eine komplett neue Sorte, auf die wir besonders stolz sind!
Eure community-sorte
Huhn, Ente & Lachs ist die Sorte, die sich eure Samtpfoten gewünscht haben! Eine außergewöhnliche Kombination aus zartem Huhn, herzhafter Ente und reichhaltigem Lachs trifft auf ausgewählte Zutaten wie Heidelbeere, Karotte, Katzenminze und Melisse.
Besteht unsere Community-Sorte den Geschmackstest deiner Katze? Lass sie probieren und teile uns das Ergebnis auf Instagram unter dem Hashtag #macsfamilie mit.
Du willst noch mehr über die Community Edition wissen? Hier findest du alle Informationen zum Prozess und unsere Auswertung!
Interview: So entsteht eine neue sorte
Unser Geschäftsführer Michael Koller gibt einen Einblick hinter die Kulissen und erklärt, wie ein neues Produkt entsteht und wo die Herausforderungen bei der Entwicklung liegen – speziell bei unserer neuen Community-Sorte.
Wie sehen die Entwicklungsstufen eines neuen Produktes aus?
Zu Beginn entsteht die Produktidee, die meistens von Kunden- oder Vertriebsseite kommt – oder wie in diesem Fall von der Community selbst. Dann entscheiden wir gemeinsam mit unserer Produktentwicklung, ob diese Sorte realisierbar ist. Danach erarbeiten wir zunächst eine theoretische Rezeptur, die wir in einem Kleinversuch produzieren, umfangreich testen und analysieren. Wenn das soweit funktioniert hat, gibt es eine feste Produktspezifikation, bevor man den ersten Test auf der Großanlage macht. Zum Schluss wird das Produkt erneut mehrmals analysiert und wir können entscheiden, inwiefern es marktreif ist.
Welche Herausforderungen stellen sich, wenn Zutaten wie bei der Community-Sorte unvorhersehbar zusammengewürfelt werden?
Was speziell diese Community-Edition spannend macht: Man weiß vorher nicht, was die Kunden sich wünschen. Dabei ist natürlich die riesige Herausforderung, dass man alle ernährungsphysiologischen Parameter für ein ausgewogenes Futter
treffen muss. Gerade wenn man versucht, spezielle Kundenwünsche möglichst präzise umzusetzen. Außerdem gibt es noch die gesetzlichen Regularien, die eingehalten werden müssen.
Was ist zudem bei „Create your own Product“ (CYOP) wichtig für die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Produkts?
Ja, eben genau der Teil: Dass es nicht nur den Kundenwünschen entspricht, sondern ernährungsphysiologisch ein hochwertiges Alleinfuttermittel sein soll. Nur auf Basis einzelner gewünschter Rohstoffe kann das schwierig sein, weshalb man verschiedenste Zusatzstoffe ergänzen müsste. Das versuchen wir natürlich so gut es geht zu vermeiden, indem wir auf natürliche Rohwaren setzen. Wenn das über die Kundenwünsche abgebildet werden kann, ist das natürlich der beste Fall.
Woher stammen die Rohstoffe der neuen CYOP-Sorten?
Das hängt maßgeblich von dem Ergebnis und den Kundenwünschen ab. Da gab es ja ein sehr breites Spektrum an Rohstoffen – nicht nur an Fleisch, sondern auch bei Obst, Gemüse, Ölen, Fetten und Kräutern. Wir bemühen uns selbstverständlich, bei all unseren Produkten, die Zutaten möglichst regional zu beziehen. Ich bin relativ zuversichtlich, dass uns das für die gewünschten CYOP-Rezepturen auch gelingen wird.
Wie stark ist Hunde- und Katzennahrung durch Richtlinien und Gesetze reguliert im Vergleich zu Lebensmitteln für Menschen?
Aus meiner Sicht tatsächlich kaum. Wir haben zum Teil dieselben Vorgaben, was zum Beispiel die Produktion angeht: Mitarbeiterschulungen, hygienische Anforderungen und so weiter sind ähnlich. Auch die Kontrollbehörden sind zumindest ein Stück weit dieselben. Dadurch, dass die meisten Lieferanten ohnehin Lebensmittelproduzenten sind, hat man in der Wertschöpfungskette ähnliche Voraussetzungen zu erfüllen. Ein Stück weit sehe ich die Kundenseite sogar als größere Herausforderung. Oft setzen sich Kunden, wenn sie im Supermarkt ihre Leberwurst kaufen, kaum damit auseinander, was tatsächlich in der Leberwurst drin ist. Wohingegen sie bei der Tiernahrung ganz genau wissen wollen, was enthalten ist. Dementsprechend muss man höchste Sorgfalt und eine offene, klare Deklaration an den Tag legen. Das ist natürlich auch mehr als richtig!
