Ihr habt abgestimmt! Unsere Produktentwicklung arbeitet auf Hochtouren, um euch schon bald das Ergebnis unserer Community-Sorte für eure Katzen zu präsentieren. Auf unseren Social Media Kanälen berichten wir stetig über den Prozess. Denn auch für uns ist eine Community-Sorte ein sehr besonderes Projekt. Daher ist es uns ein Anliegen, euch nicht nur bei der Wahl der Zutaten zu integrieren, sondern einen Einblick in den Prozess von der Produktentwicklung bis zum Launch zu geben.
Jetzt abstimmen und gewinnen
Die „Create your own Product“-Aktion geht in die nächste Runde! Der Inhalt steht fest, jetzt geht es um das Äußere. Ihr dürft abstimmen, wie das Design der neuen Sorte aussehen soll. Wir sind gespannt, für welche Version ihr euch entscheidet! Und das Beste: unter allen Teilnahmen verlosen wir fünf Abenteuerboxen für Katzen! Da lohnt sich Abstimmen gleich doppelt.
Die Abstimmung und damit auch das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 01.02.2026
Interview: So entsteht eine neue sorte
Unser Geschäftsführer Michael Koller gibt einen Einblick hinter die Kulissen und erklärt, wie ein neues Produkt entsteht und wo die Herausforderungen bei der Entwicklung liegen – speziell bei unserer neuen Community-Sorte.
Wie sehen die Entwicklungsstufen eines neuen Produktes aus?
Zu Beginn entsteht die Produktidee, die meistens von Kunden- oder Vertriebsseite kommt – oder wie in diesem Fall von der Community selbst. Dann entscheiden wir gemeinsam mit unserer Produktentwicklung, ob diese Sorte realisierbar ist. Danach erarbeiten wir zunächst eine theoretische Rezeptur, die wir in einem Kleinversuch produzieren, umfangreich testen und analysieren. Wenn das soweit funktioniert hat, gibt es eine feste Produktspezifikation, bevor man den ersten Test auf der Großanlage macht. Zum Schluss wird das Produkt erneut mehrmals analysiert und wir können entscheiden, inwiefern es marktreif ist.
Welche Herausforderungen stellen sich, wenn Zutaten wie bei der Community-Sorte unvorhersehbar zusammengewürfelt werden?
Was speziell diese Community-Edition spannend macht: Man weiß vorher nicht, was die Kunden sich wünschen. Dabei ist natürlich die riesige Herausforderung, dass man alle ernährungsphysiologischen Parameter für ein ausgewogenes Futter
treffen muss. Gerade wenn man versucht, spezielle Kundenwünsche möglichst präzise umzusetzen. Außerdem gibt es noch die gesetzlichen Regularien, die eingehalten werden müssen.
Was ist zudem bei “Create your own Product” (CYOP) wichtig für die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Produkts?
Ja, eben genau der Teil: Dass es nicht nur den Kundenwünschen entspricht, sondern ernährungsphysiologisch ein hochwertiges Alleinfuttermittel sein soll. Nur auf Basis einzelner gewünschter Rohstoffe kann das schwierig sein, weshalb man verschiedenste Zusatzstoffe ergänzen müsste. Das versuchen wir natürlich so gut es geht zu vermeiden, indem wir auf natürliche Rohwaren setzen. Wenn das über die Kundenwünsche abgebildet werden kann, ist das natürlich der beste Fall.
Woher stammen die Rohstoffe der neuen CYOP-Sorten?
Das hängt maßgeblich von dem Ergebnis und den Kundenwünschen ab. Da gab es ja ein sehr breites Spektrum an Rohstoffen – nicht nur an Fleisch, sondern auch bei Obst, Gemüse, Ölen, Fetten und Kräutern. Wir bemühen uns selbstverständlich, bei all unseren Produkten, die Zutaten möglichst regional zu beziehen. Ich bin relativ zuversichtlich, dass uns das für die gewünschten CYOP-Rezepturen auch gelingen wird.
Wie stark ist Hunde- und Katzennahrung durch Richtlinien und Gesetze reguliert im Vergleich zu Lebensmitteln für Menschen?
Aus meiner Sicht tatsächlich kaum. Wir haben zum Teil dieselben Vorgaben, was zum Beispiel die Produktion angeht: Mitarbeiterschulungen, hygienische Anforderungen und so weiter sind ähnlich. Auch die Kontrollbehörden sind zumindest ein Stück weit dieselben. Dadurch, dass die meisten Lieferanten ohnehin Lebensmittelproduzenten sind, hat man in der Wertschöpfungskette ähnliche Voraussetzungen zu erfüllen. Ein Stück weit sehe ich die Kundenseite sogar als größere Herausforderung. Oft setzen sich Kunden, wenn sie im Supermarkt ihre Leberwurst kaufen, kaum damit auseinander, was tatsächlich in der Leberwurst drin ist. Wohingegen sie bei der Tiernahrung ganz genau wissen wollen, was enthalten ist. Dementsprechend muss man höchste Sorgfalt und eine offene, klare Deklaration an den Tag legen. Das ist natürlich auch mehr als richtig!
